Die Naikan-Methode
Naikan kommt aus Japan und bedeutet übersetzt "Innenschau". Die Naikan-Methode ist eine Form der Selbstreflexion, bei der man sich in die Stille zurück zieht und das eigene Erleben in Bezug auf eine Person reflektiert:
1. Naikan-Frage: Was hat dieser Mensch im Zeitraum X für mich gemacht?
2. Naikan-Frage: Was habe ich für diesen Menschen in diesem Zeitraum gemacht?
3. Naikan-Frage: Welche Schwierigkeiten habe ich diesem Menschen in diesem Zeitraum verursacht?
In der klassischen Form nimmt man sich für eine konzentrierte Innenschau eine Woche lang Zeit. Die Technik der 3 Naikan-Fragen können Sie auch ohne Naikan-Seminar sofort und jederzeit im Alltag anwenden.
Naikan-Innenschau dient der Selbsterfahrung und persönlichen Weiterentwicklung im ganzheitlichen Sinne. Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis sind die Basis für das Anerkennen, Verstehen, Begreifen, Entwickeln, Annehmen der eigenen Wesensart in allen Bereichen des Menschseins: auf geistiger, seelischer, emotionaler, spiritueller, körperlicher Ebene.
Der „Verband für klassisches Naikan“
Der Verband für klassisches Naikan versteht sich in erster Linie als Plattform für ausgebildete Naikan-LeiterInnen, die mit der klassischen Naikan-Woche arbeiten.
Der Naikan-Verband dient dazu
Klassisches Naikan und Variationen von Naikan
Die Naikan-Woche hat sich als Selbsterfahrungsmethode seit den 1960er Jahren bewährt. Bereits der Naikan-Begründer, Herr Ishin Yoshimoto, hat die Naikan-TeilnehmerInnen immer gefragt: "Was könnte man an Naikan noch verbessern?" Das bedeutet, die Naikan-Methode war und ist offen für Veränderungen, Anpassungen, neue Einsatzgebiete.
Der Naikan-Verband begrüßt diese Vielfalt von Naikan ausdrücklich. Unser Anliegen ist es, speziell die klassische Naikan-Woche zu pflegen. Denn die Tiefenwirkung, die Naikan in einer Rückzugswoche entfalten kann, soll unserer Meinung nach noch viele Jahrzehnte in sorgsamer Weise von erfahrenen Naikan-LeiterInnen begleitet werden.
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